Der kleine Eisbär

Inhalt

Der kleine Eisbär Lars ist ganz aufgeregt. Zum ersten Mal darf er gemeinsam mit seinem Vater Mika an die Schneegrenze, die auf das große Meer hinausführt. Er ermahnt Lars, er solle immer bei ihm bleiben, da es hier sehr gefährlich ist. Nachdem beide einen vom Vater erbeuteten Fisch verspeist haben, bauen sie sich einen Schneehügel. Dort schlafen sie aneinadergekuschelt ein. Doch am nächsten Morgen kommt der große Schock. Als Lars aufwacht, treibt er einsam auf einer großen Scholle im weiten Ozean. Diese hat sich offenbar vom Eis losgerissen und ist nun am Schmelzen. Lars hat großes Glück, dass rechtzeitig ein Holzfass vorbeikommt, auf das er sich retten kann. Nach einiger Zeit erreicht er wieder Land, doch sieht es hier ganz anders aus als er es von seiner Heimat her kennt. Nirgendwo gibt es Schnee oder Eis, dafür jede Menge heißen Sand. Während seines Aufenthalts findet er jedoch viele gute Freunde, die ihm zur Seite stehen, als ihn das Heimweh nach dem Norden packt. Zu diesen gehören unter anderem das Flusspferd Hippo oder auch ein herzensguter Walfisch. Letzterer bringt ihn schließlich wieder nach Hause.

Mein Statement

Dieses schöne mit vielen süßen Bildern versehene Kinderbuch wurde von dem niederländischen Autor Hans de Beer verfasst und illustriert. In etlichen Kinderzimmern und Kitas hat es mittlerweile Einzug gefunden. Es ist bis zum Schluss spannend geschrieben. Die Leser bangen mit dem kleinen Helden, ob er seine über alles geliebte Heimat und seine Eltern tatsächlich wiedersieht. Mittlerweile sind unzählige weitere Buchbände über Lars den Eisbären erschienen. Dass der Autor mit seiner Figur einmal so erfolgreich sein würde, sah lange Zeit nicht so aus. Ursprünglich handelte es sich bei dem kleinen Eisbären auf der Eisscholle um eine Examensarbeit, deren Versuch einer Unterbringung bei einem Verlag zunächst vergeblich war. Eine internationale Buchmesse in Bologna brachte schließlich die Wende. Dort traf Hans de Beer die schweizer Verlegerin Brigitte Sidjanski, die in den schlicht gehaltenen Illustrationen und der einfachen Geschichte Potential erkannte. Dies war der Grund, warum das Buch in seiner Erstauflage 1987 auf Deutsch erschien. Während meiner Arbeit als Erzieherin habe ich festgestellt, dass das Buch bei Kindern im Allgemeinen sehr gut ankommt. Auch mich selbst hat es aufgrund der niedlichen Figuren und der fesselnden Schreibweise sehr angesprochen. Ich kann es daher nur jedem weiterempfehlen!
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Der kleine Eisbär

Hans de Beer

Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
18. Auflage (1. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
ISBN: 978-3314101526

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