Ausflugsziel Porta Nigra in Trier

Porta Nigra in Trier Rheinland-Pfalz
Adresse:
Porta-Nigra-Platz
54290 Trier

Web: www.trier-info.de/sehenswuerdigkeiten/porta-nigra

Region: Rheinland-Pfalz / Moseltal

Ort: Trier

Kategorien: Bildung, Freizeit, Unterhaltung, Schlechtes Wetter

Altersgruppen:
Bis 3 Jahre
4 bis 6 Jahre
7 bis 10 Jahre
Älter als 10 Jahre

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Ein Tipp von Anonym:

Ein faszinierendes Erlebnis für Familien ist eine Besichtigung der Porta Nigra in Trier. Dieses geschichtsträchtige Stadttor gilt als das Wahrzeichen der Stadt und ist zudem das besterhaltene römische Bauwerk seiner Art nördlich der Alpen. Zusammen mit anderen Bauwerken vor Ort wurde es 1986 auf die Liste des UNESCO-Welterbes genommen.

Empfehlenswert für Kinder und Eltern ist die vielseitige Erlebnisführung. Bei dieser unternehmen kleine und große Besucher eine unvergessliche Zeitreise in das antike Trier vor 1800 Jahren. Ein als römischer Soldat verkleideter Schauspieler gibt hierbei spannende Einblicke in das manchmal nicht ganz ungefährliche Leben zu jener Zeit. Erzählt wird von römischem Stolz, harten Kämpfen sowie dem manchmal recht vergänglichem Ruhm. Sehr sehenswert in der Porta Nigra sind unter anderem die eindrucksvollen barocken Wandreliefs mit Heiligen, die romanische Apsis oder auch die Überbleibsel der Orgelempore. Von den glaslosen Fenstern aus haben Familien des Weiteren einen atemberaubenden Ausblick auf Trier und die nahe Umgebung.

Die Grundsteinlegung des geschichtsträchtigen Stadttores fand um 170 n. Chr. statt. Erwähnenswert hierbei ist, dass man dieses aus hellgrauem Sandstein errichtete. Warum es später so stark nachdunkelte, konnte bislang nicht geklärt werden. Historisch belegt ist, dass das Tor schon im 11. Jahrhundert den Namen Porta Nigra, übersetzt "Schwarzes Tor", trug. Die ursprüngliche Bezeichnung lautete wahrscheinlich anders.

Die Porta Nigra war früher eines von vier Stadttoren in Trier. Die anderen drei wurden jedoch abgetragen und dienten als Steinbruch. Dieses Schicksal blieb der Porta Nigra erspart. Zurückzuführen ist dies vermutlich auf den Mönch Simeon, der sich 1028 im dortigen Ostturm einquartiert hatte. Diesen Ort hatte er scheinbar bis zu seinem Lebensende nicht mehr verlassen. Versorgt wurde er von mehreren Unterstützern, die ihm Essen und Trinken in einem Korb am Seil nach oben gaben. Der Papst sprach den Mönch nach dessen Tod heilig.

Im Mittelalter wurde die Porta Nigra zur Kirche umgestaltet und über einen langen Zeitraum als solche genutzt. Dies endete, als Napoleon die Regierung übernahm und den Baukomplex säkularisierte. Die an die Porta Nigra angebauten Gebäudeteile wurden wieder entfernt. Seitdem ist das einstige Stadttor wieder in seinem antiken Erscheinungsbild zu sehen.

Weitere Fotos zum Ausflugsziel:

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